Inklusive Unternehmen – zeigen Sie wie berufliche Inklusion gelingt

Studien zeigen, dass erfolgreiche Teams eine vielfältige Zusammensetzung haben. Diversität (Vielfalt) zu fördern und individuelle Fähigkeiten zu stärken, fördert die Innovationsfähigkeit und ist sinnstiftend. Setzen Sie in Ihrem Unternehmen aktiv auf Diversität und Inklusion – oder möchten Sie dies in Zukunft stärker tun? Dann zeigen Sie anderen Unternehmen sowie Stellensuchenden wie berufliche Inklusion gelingen kann. Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Beim Diversity Management geht es darum, die personelle Vielfalt in Organisationen zu nutzen. Dies kann die Qualität und Bandbreite an Ideen und damit die Innovationsfähigkeit fördern. Ausserdem bildet ein diverses Team die mögliche Kundengruppe besser ab und kann ihre unmittelbaren Erfahrungen in die Entwicklung und Verbesserung von Produkten und Dienstleistungen einbringen (siehe Merkblatt zu den Faktoren für eine gelingende berufliche Inklusion des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen EGBG). 

Potenzial von Menschen mit Behinderungen

Die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen durch gelebte Diversity-Politik eröffnet entsprechend vielfältige Möglichkeiten. Entscheidend ist jedoch, dass sich die Unternehmen auf die Stärken und Fähigkeiten der Mitarbeitenden konzentrieren – also, sogenanntes Ability Management betreiben.

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Möchten Sie als Unternehmen inklusiver werden und einen diversen Talent-Pool von potentiellen Arbeitnehmer:innen direkt ansprechen? Gehen Sie mit uns den Weg zu mehr Inklusion. Erfahren Sie mehr über unser Angebot oder kontaktieren Sie uns.

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Ein Mann hält den Daumen hoch. | © Pexels / Rodnae Productions

Beim Ability Management geht es darum bereits vorhandenen Fähigkeiten zu fördern und potenzielle Stärken weiter auszubauen. Dies kann zu einer Leistungssteigerung und zu besseren Resultaten führen. Darüber hinaus kann es auch dazu beitragen, Depressions-, Burnout- und Fluktuationsraten zu reduzieren. Freude macht uns ja nicht allein die Tätigkeit für sich gesehen, sondern der Erfolg und die Sinnhaftigkeit darin.

Faktoren für eine gelingende berufliche Inklusion

Unter dem Gesichtspunkt der Diversität, aber auch des demografischen Wandels, gibt es zahlreiche Unternehmen, die aktiv die berufliche Inklusion vorantreiben. Dabei geht es nicht nur darum, die Person mit Behinderung fit zu machen für den Arbeitsmarkt, sondern umgekehrt das Arbeitsumfeld in Unternehmen fit zu machen für die Bedürfnisse von Arbeitnehmer:innen mit Behinderungen. Schulungsangebote sowie Ratgeber für Unternehmen unterstützen diese Bestrebungen (lesen Sie dazu Inklusion in der Berufspraxis – wie das gelingen kann).

Blätter in unterschiedlichen Farben.  | © Unsplash

Egal welches Alter, welche Hautfarbe oder Religion, egal ob mit oder ohne Behinderung – alle sind willkommen. (Foto: Unsplash)

Doch was zeichnet ein inklusives Arbeitsumfeld konkret aus? Auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse unseres Partnerinstituts CDI-HSG sowie der Informationen des EGBG lassen sich diese zentralen Faktoren ableiten:

  1. Rekrutierung

    Barrierefreies Personalmanagement stellt Chancengleichheit sicher. Menschen mit Behinderungen werden bei der Rekrutierung weder stigmatisiert noch diskriminiert. Auch wird gewährleistet, dass aufgrund der Arbeitsabläufe und -inhalte keine Nachteile entstehen. Bei Stellenausschreibungen kann auf die Offenheit gegenüber Menschen mit Behinderungen hingewiesen werden. Darüber hinaus sollte sichergestellt sein, dass Rekrutierungs-Portale hindernisfrei und die Jobinterviews fähigkeitsorientiert sind. Job Carving und inklusive Job Designs sind beispielsweise Möglichkeiten, wie berufliche Inklusion bei Menschen mit einer geistigen Behinderung gelingen kann (lesen Sie dazu: Jobs für Menschen mit geistiger Behinderung).

  2. Arbeitsplatzgestaltung und -anpassung

    Der Arbeitsplatz sollte für Menschen mit Behinderungen hindernisfrei zugänglich gemacht werden. Insbesondere auf körperlicher und sensorischer Ebene können Hindernisse auftreten. Zu beachten ist beispielsweise, dass die IT-Infrastruktur, die Gebäude und die Einrichtung barrierefrei zugänglich sind. Ergonomische Büroeinrichtungen können ausserdem einen präventiven Mehrwert bieten.

    Damit ist nicht gemeint, dass Barrierefreiheit von Vornherein in allen Bereichen vorhanden sein muss. Viel wichtiger ist es, bei der Anstellung einer Person mit Behinderung auf deren individuellen Bedürfnisse einzugehen und situativ mögliche Anpassungen am Arbeitsplatz vorzunehmen. Diese können bei einer Person mit Autismus natürlich ganz anders ausfallen als bei einer Person mit einer körperlichen Behinderung. Die Person mit Behinderung weiss oftmals selbst am besten, was sie zum Arbeiten benötigt und es gibt auch viele kompetente Job Coaches und andere Unterstützungsangebote, welche Arbeitnehmer:innen nutzen können. In diesem Artikel gibt beispielsweise Thomas Bräm Einblick in seine Tätigkeit als Personalvermittler und Job Coach.

  3. Arbeitszeitmodelle

    Flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit im Home-Office zu arbeiten, sind kostengünstige Möglichkeiten, die oftmals Menschen mit Behinderungen eine Anstellung ermöglichen.

  4. Weiterbildung und Karrieremanagement

    Wie bei der Rekrutierung ist es auch bei der laufenden Weiterentwicklung der Mitarbeitenden wichtig, dass dieselben Chancen in Bezug auf Weiterbildung und Karrieremöglichkeiten bestehen.

  5. Führung und Kultur

    Das Commitment der Unternehmensleitung Vielfalt zu fördern, ist entscheidend. Dafür benötigen Führungspersonen Informationen, die zum besseren Verständnis für Behinderungen und einer positiven Einstellung gegenüber Menschen mit Behinderungen führen. Daraus können inklusionsorientierte Leitbilder oder eine Weiterentwicklung der Organisation in Richtung Diversity entstehen.

    Auch das Team ist bei der Anstellung von Menschen mit Behinderungen zentral. Teamkolleg:innen fördern die Sozialisation von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsplatz, indem sie die Unternehmenskultur vermitteln und täglich zusammenarbeiten.

  6. Netzwerke

    Netzwerke helfen dabei, das Bewusstsein für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen zu fördern und einen Wissenstransfer herzustellen. Die Vernetzung verschiedener Personen auf verschiedenen Ebenen wirkt sich dabei förderlich aus.

Präsentieren Sie sich als inklusives Unternehmen

Setzen Sie in Ihrem Unternehmen aktiv auf Diversität? Nutzen Sie die Gelegenheit, sich als inklusives Unternehmen zu präsentieren, das soziale Verantwortung trägt. Mit einem Unternehmensprofil auf unserer Plattform stärken Sie Ihre Arbeitgebermarke und können einen diversen Talent-Pool von potentiellen Arbeitnehmer:innen direkt ansprechen. Ein Unternehmensprofil enthält neben einer allgemeinen Beschreibung zum Unternehmen, ihre Erfolge und Bestrebungen als Unternehmen inklusiver zu werden. Gerne unterstützen wir Sie dabei.

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