Liebe und Partnerschaft

Wir alle haben das grundsätzliche Bedürfnis nach Nähe und Zuneigung. Die Partnersuche kann sich allerdings aus verschiedenen Gründen als schwierig erweisen.

Für Menschen mit Behinderungen ist es oftmals schwieriger, die grosse Liebe zu finden. Dies unter anderem aufgrund von Vorurteilen. Aber aussichtslos ist das Unterfangen keineswegs. Mit einer offenen Haltung und einer positiven Einstellung ergeben sich oft wunderschöne neue Bekanntschaften – egal ob freundschaftlich oder romantisch.

Partnerbörsen – Liebe für Menschen mit Behinderung

Online-Partnerbörsen haben einen immensen Aufschwung erlebt. Vielen fehlt die Zeit oder ein grosses soziales Umfeld, um die richtige Partnerin beziehungsweise den richtigen Partner zu finden. Für Menschen mit Behinderungen bietet eine Online-Plattform die Möglichkeit, über Fähigkeiten und Chance zu sprechen und nicht von Beginn an auf die Behinderung reduziert zu werden.

Gleich und gleich gesellt sich gern?

Dieses Sprichwort kann natürlich zutreffen – muss aber nicht. Passend zu Zeiten der Globalisierung, wo immer mehr Kulturen und unterschiedliche Bevölkerungs-Gruppen aufeinandertreffen, finden sich auch bei Menschen mit Behinderungen Paare, die sich sehr unterscheiden. Sie können voneinander lernen und sich gegenseitig unterstützen. Lesen Sie dazu auch den gleichnamigen Artikel Gleich und gleich gesellt sich gern?

Pärchen sitzt auf Bett und hält Händchen | © Unsplash

Gerade in schwierigen Zeiten, sollte man Mitgefühl und Verständnis für seinen Partner oder seine Partnerin zeigen. (Foto: Unsplash)

Belastungsprobe für die Beziehung

Pötzlich auftretende Behinderungen können eine Belastungsprobe für eine Partnerschaft sein. Die äusseren Umstände haben sich schlagartig geändert und beide Personen in der Beziehung müssen sich erst an den neuen Zustand gewöhnen. Gerade in diesen schwierigen Zeiten, ist es enorm wichtig sich gegenseitig zuzuhören, ehrlich zu sein und für die Situation des Anderen Verständnis aufzubringen (hier lesen Sie mehr über den richtigen Umgang mit Konflikten).

Das Frauenhaus – Schutz für Frau und Kinder

Frauen mit Behinderung sind im Vergleich zum Bevölkerungsdurchschnitt zwei bis drei Mal häufiger von Gewalt betroffen. Daher ist es wichtig für Frauenhäuser eine rollstuhlgängige und barrierefreie Infrastruktur anzubieten. Durch diverse Schutzangebote können Frauen sich aus negativen Partnerschaften oder Familienverhältnissen befreien. 

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