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Arztwechsel: Ein Umzug steht bevor

Wie wechsele ich die Arztpraxis/das Spital für mein Kind? Familiäre, berufliche oder andere Gründe führen im Laufe des Lebens zur Notwendigkeit eines Umzuges in eine andere Stadt oder Region. Damit wird natürlich auch die Frage nach der zukünftigen ärztlichen Betreuung Ihres Kindes laut.

Informieren Sie über Ihre Umzugspläne das ärztliche Fachpersonal Ihres Kindes rechtzeitig, damit diese eventuell noch allfällige Vorsorgeuntersuchungen oder Impfungen einplanen beziehungsweise eine entsprechende Patientenakte für die zukünftigen Ärztinnen und Ärzte zusammenstellen können. 

Erkundigen Sie sich an Ihrem neuen Wohnort nach Kinderarztpraxen oder geeigneten Fachpersonen wie beispielsweise Neurologen beziehungsweise Kantonsspital, Fachkrankenhaus, Sozialpädiatrische Zentren (SPZ´s), welche noch freie Kapazität für neue Patientinnen und Patienten haben. Hausärzte beziehungsweise Kinderärzte nehmen grundsätzlich Patientinnen und Patienten unabhängig von Behinderungen auf. Sofern diese aus Kapazitätsgründen keine neuen Leute aufnehmen können, beziehen Sie Arztpraxen beziehungsweise Spitäler in der näheren Region bei Ihrer Recherche mit ein, welche auch im Fall mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind. 

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Erkundigen Sie sich an Ihrem neuen Wohnort nach Kinderarztpraxen oder geeigneten Fachpersonen. (Foto: Unsplash)

Sobald Sie Ihre Entscheidung getroffen haben beziehungsweise die Weiterbehandlung Ihres Kindes feststeht, informieren Sie Ihre bisherigen Ärztinnen und Ärzte über die Ärztewechsel mit entsprechenden Kontaktdaten zukünftiger Behandler zwecks der Übermittlung der Patientendossiers. 

Hinweis: Seit März 2021 startete die Einführung des Elektronischen Patientendossiers (EPD). Dieses können Sie für Ihr Kind einrichten, indem Sie sämtliche Ihnen vorliegende Arztbriefe oder Austrittsberichte inkl. Labor, EKG et cetera bei der Hauptpost (wie am Beispiel Aarau, Kanton Aargau) einscannen lassen und die Zugangsdaten für Ihren EPD-Account erhalten. Mit dem EPD haben Sie die Möglichkeit, zukünftigen Arztpraxen oder Spitälern den Zugang zur Patientenakte Ihres Kindes zu ermöglichen.