Sinnesbehinderungen

Unter Sinnesbehinderungen werden Behinderungen verstanden, die den Gehörsinn und Gesichtssinn betreffen. Zu den Sinnesbehinderungen zählen Hörbehinderungen, Sehbehinderungen und Taublindheit.

Der Gehör- und Gesichtssinn sind sogenannte Fern-Sinneskanäle. Sie sind essentielle Träger der Informationsaufnahme und verdienen daher besondere Beachtung. Im Gegensatz dazu gibt es die Kategorie Nahsinne. Zu den Nahsinnen zählen Geschmackssinn, Gleichgewichtssinn, Tastsinn und die Eigenwahrnehmung. Die moderne Kommunikation geschieht zum grössten Teil über die Fernsinne. Das abendländischen Verständnis ordnet die Fernsinne deswegen den Nahsinnen oft über.

Hör- und Sehbehinderung

Bei den Hör- und Sehbehinderungen wird zwischen unterschiedlich starken Ausprägungen unterschieden. Bei den Hörbehinderungen gibt es unterschiedlich starke Ausprägungen der Schwerhörigkeit bis hin zur Gehörlosigkeit. Auch Tinnitus gilt als Hörbehinderung. Auch bei den Sehbehinderungen gibt es unterschiedlich starke Ausprägungen der Fehlsichtigkeit bis hin zur Blindheit. Von Taubblindheit wird gesprochen, wenn man weder hören noch sehen kann.

Baby mit Spielwürfel im Mund. | © Unsplash

Während die Nahsinne für ein Baby von zentraler Bedeutung sind, entwickeln sich die Fernsinne erst etwas später vollständig aus. (Foto: Unsplash)

Nahsinne

Obwohl die Fernsinne oft als wichtiger empfunden werden, begleiten uns die Nahsinne schon viel länger. Von unserem ersten Lebenstag an spielen die Nahsinne eine zentrale Rolle für uns. Daher sind diese im Vergleich zu den Fernsinnen (vor allem dem Sehen) weiterentwickelt. Speziell die Nahsinne erlauben dem Baby mit seiner Umwelt in Kontakt zu treten.