Ein Kind schreibt etwas in einem Heft.  | © Unsplash

Was sind die Vorteile einer Sonderschule?

Alle Eltern möchten, dass ihre Kinder, die bestmögliche Ausbildung erhält. Bei der Einschulung eines Kindes mit Behinderung stellt sich die Frage, ob es dem Wohl des Kindes entspricht, es in eine Regelschule oder Sonderpädagogische Schule einzuschulen.

In der Schweiz wird darauf geachtet, Kinder mit Behinderung gemeinsam mit Kindern ohne Behinderung zu unterrichten. Das Zielt auf eine inklusive Gesellschaft. Aber Kinder mit geistiger Behinderung können auch spezialisierte Schulen, die heilpädagogischen Schulen beziehungsweise Sonderschulen besuchen. Den Unterricht erteilen spezifisch ausgebildete Lehrkräfte. 

Möglichkeiten der Sonderschule

Das Angebot an Sonderschulen ist breit gefächert. Neben den regionalen Tagesschulen gibt es zahlreiche Sonderschulen, die auf bestimmte Behinderungsarten spezialisiert sind. Sie können mit einem stationären Angebot oder mit einer Betreuung in Tagesstrukturen verbunden sein. Gewisse Kantone führen auch Sonderklassen, integriert in Regelschulen.

Mehr Informationen rund um die Heil- und Sonderpädagogik bietet Ihnen die Stiftung Schweizer Zentrum für Heil- und Sonderpädagogik.

Sofern Sie bei Ihrem Kind Besonderheiten mit erhöhtem Betreuungspotential feststellen, dann finden Sie neben Sonderklassen, integriert in Regelschulen, auch in einer Förderschule die entsprechenden Unterstützungsmöglichkeiten. In Förderschulen können Lehrpersonen durch spezielle Kompetenzen und einen angepassten Personalschlüssel intensiver auf die besonderen Bedürfnisse Ihres Kindes eingehen, so auch das Statement von Frau Rahel Luttikhuis, Heilpädagogin am Fachzentrum Schwammendingen. 

Ein Schüler in einem Klassenzimmer streckt auf und die Lehrerin schaut ihn an.  | © unsplash

Den Unterricht in einer Sonderschule erteilen spezifisch ausgebildete Lehrkräfte. (Foto: Unsplash)

Unterschied zur Regelschule

Wenn Ihr Kind die Regelschule besucht, kann Ihr Kind die gleichen oder mehr Fortschritte als in einer Sonderpädagogischen Schule machen. Für Kinder ohne Behinderung ist es die Möglichkeit, bereits in den jungen Jahren auf individuelle Besonderheiten der Menschen aufmerksam zu werden und sie nicht auszugrenzen.