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SRF DOK: Erfolgreich im Job trotz Asperger-Syndrom

Wenn Susan Conza am Morgen aufsteht, ist die Welt jedes Mal anders. Für sie ist das Leben ein grosses Puzzle, das sie täglich neu zusammensetzen muss: Susan fehlt der Blick fürs Ganze, denn sie hat das Asperger-Syndrom, eine milde Form von Autismus.

Erschienen beim Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Die 41-jährige Susan Conza musste lernen, sich in einer Welt zurechtzufinden, in der sie völlig mit Reizen überflutet wird. Für sie ist das Leben voll mit lauten Geräuschen, hellen Lichtern, unkontrollierbaren Situationen und unberechenbaren Menschen. Susan Conza hat die vermeintliche Schwäche genutzt und die Firma Asperger Informatik gegründet. Ihre Angestellten haben ebenfalls Asperger.

Kritik am Begriff Asperger

Der Begriff Asperger-Syndrom steht unter Kritik, weil der namensgebende Hans Asperger während der Zeit des Nationalsozialismus an der Eugenik- und Euthanasiepolitik mitgewirkt hat. Fachkreise diskutieren deshalb seit Jahren über eine distanzierte Begriffswahl. Im ICD 10 wird die Diagnose Asperger-Syndrom weiterhin als eigenständige Form von Autismus geführt. In neueren Klassifikationen wie dem ICD 11 und dem DSM 5 fällt sie jedoch unter den übergeordneten Begriff Autismus-Spektrum-Störung (ASS).

In einer Berufswelt, in der Teamwork und Sozialkompetenz grossgeschrieben werden, erhalten Cassy, Mike, Anahita, Michael und Roger die Chance, in einer reizarmen Umgebung allein an einer Aufgabe zu arbeiten. So können sie ihre Talente gewinnbringend einsetzen.

Reporter Reto Vetterli und Madlaina Lippuner haben Einblick gewonnen in Susan Conzas Welt, die nach ganz anderen Regeln funktioniert.


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