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Forschungsteam findet Auslöser für Multiple Sklerose

Forschungsteam findet Auslöser für Multiple Sklerose

Forschende aus Zürich und Basel haben einen wichtigen Durchbruch erzielt: Sie verstehen jetzt besser, wie Multiple Sklerose (MS) entsteht. Das Epstein-Barr-Virus (EBV) spielt dabei eine zentrale Rolle, alle MS-Betroffenen sind mit dem Virus infiziert. Allerdings tragen auch rund 95 Prozent der gesunden Bevölkerung das Virus in sich. Eine EBV-Infektion allein löst deshalb keine MS aus. Entscheidend ist das Zusammenspiel: Bei Menschen mit einer bestimmten genetischen Veranlagung kann das Virus in seltenen Fällen körpereigene Abwehrzellen durcheinanderbringen. Diese greifen dann fälschlicherweise die Schutzschicht der Nerven im Gehirn an. Dank dieser Erkenntnisse wird jetzt gemäss einer Mitteilung der UZH an Impfstoffen gegen das Virus gearbeitet. Diese könnten in Zukunft MS verhindern und auch bei anderen Autoimmunerkrankungen helfen.