Diagnose «behindert»: Die meisten Frauen treiben ab

Für Sie gelesen: Die pränatale Diagnostik ist weit entwickelt. So weit, dass viele Behinderungen eines Kindes – darunter etwa das Down-Syndrom – bereits in der Gebärmutter erkannt werden können. Eine Folge davon: Über 80 Prozent der Frauen in der Schweiz, bei denen in der Schwangerschaft ein behindertes Kind diagnostiziert wird, treiben ab.

sf.tv: Die pränatale Diagnostik ist weit entwickelt. So weit, dass viele Behinderungen eines Kindes – darunter etwa das Down-Syndrom – bereits in der Gebärmutter erkannt werden können. Eine Folge davon: Über 80 Prozent der Frauen in der Schweiz, bei denen in der Schwangerschaft ein behindertes Kind diagnostiziert wird, treiben ab.
Das Risiko, ein Kind mit Behinderung zur Welt zu bringen, steigt mit dem Alter der Mutter. Am häufigsten tritt das Down-Syndrom auf.
Bei einer 25-jährigen Mutter liegt die Wahrscheinlichkeit, ein Kind mit Down-Syndrom zur Welt zu bringen, bei 0,1 Prozent. Bei einer 35-jährigen Schwangeren steigt das Risiko auf 0,3 Prozent, bei einer 40-Jährigen auf 1 Prozent.
Über 80 Prozent treiben ab
Eine Statistik des Instituts für medizinische Genetik an der Universität Zürich aus dem Jahr 2011 fasst alle Behinderungen zusammen – 86 Prozent aller Eltern, bei denen bei einer pränatalen Untersuchung eine Behinderung festgestellt wurde, haben sich im letzten Jahr dazu entschlossen, ihr Kind nicht zu bekommen.
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