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Porträts von jugendlichen Helfer*innen

Alle unsere jungen Helfer*innen leben selbst mit einer Behinderung, sind positiv eingestellt und geniessen ihr Leben. Neben Mut und Zuversicht geben sie auch Antworten auf Fragen, die nur Selbstbetroffene geben können.


Pascal

«Mein Name ist Pascal und ich bin Projektverantwortlicher des Angebots Jugendliche helfen Jugendlichen. Es freut mich, dass ich Jugendlichen Tipps geben kann im Umgang mit Ihrer Krankheit. Auf Grund meiner Sehbeeinträchtigung, lernte ich gezielt meine Stärken einzusetzen, um mein Potenzial auszuschöpfen. Gerne unterstütze ich junge Menschen in Form eines Erfahrungsaustauschs, damit diese ein möglichst eigenständiges und erfülltes Leben führen können.»


Alexandra

«Mein Name ist Alexandra, geboren 1993. Seit einem Autounfall im Jahr 2000, bin ich im Rollstuhl, inkomplette Paraplegie. Ich bin Vollblutsportlerin und bin gerade dabei mich auf die Paralympics vorzubereiten. Mir geht es sehr gut, weshalb ich gerne meine Hilfe anbieten möchte. Bin offen für Fragen, sei es über mich oder meinen Sport.»


Chiara

«Ich bin Chiara und habe eine Muskeldystrophie. Leider werden wir oft als ‹anders› angeschaut und dadurch denken einige, dass dies der Wahrheit entspricht. Doch ich bin jeden Tag motiviert, der Welt da draussen zu zeigen, dass ich genau gleich bin, wie jeder andere auch und deshalb engagiere ich mich auch bei diesem Angebot. Denn ich wünsche mir, dass wir möglichst vielen Jugendlichen mit einer Behinderung zeigen können, dass wir nicht anders sind. Dass der Unterschied nur daran liegt, dass wir manchmal Umwege machen müssen oder Hilfsmittel benötigen, um unsere Ziele zu erreichen.»


Elisa

«Ich bin 1995 geboren und lebe mit dem Ehlers-Danlos-Syndrom. Dabei handelt es sich um eine seltene und fortschreitend verlaufende Erkrankung, die unterschiedliche Herausforderungen mit sich bringt. Beruflich bin ich in einer Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung tätig. Ich möchte anderen Menschen etwas von meinen Erfahrungen und von meiner Kraft abgeben. Das gilt nicht nur für meine Arbeit, sondern ist gleichzeitig meine Motivation, mich im Projekt ‹Jugendliche helfen Jugendlichen› zu engagieren. Zu erleben, wie andere Menschen durch meine Unterstützung (wieder) mehr Selbstbestimmung erlangen und ihr Leben (wieder) selbst in die Hand nehmen, spornt mich immer wieder an.»


Fabio

«Ich bin 1994 mit einer Spina Bifida auf die Welt gekommen. Nach der Schule, die ich in der CP-Schule in St.Gallen gemacht habe, habe ich eine Lehre als Büroassistent im Förderraum Servicebüro absolviert. Nach dieser Zeit hatte ich mehrere Praktika bei diversen Firmen und kam vor fünf Jahren in der Kinderspitex Ostschweiz an. Dort bin ich für die Administration zuständig. In meiner Freizeit beschäftige ich mich gerne mit Sport – sei es mit Fussball (FCSG-Fan) oder aktiv beim Rollstuhlclub Thurgau. Gerne stehe ich für einen Austausch zur Verfügung, um anderen Menschen mit Behinderung zu helfen.»


Kim

«Menschen neue Perspektiven geben, andere Sichtweisen und Möglichkeiten aufzeigen oder sich einfach mal auszutauschen – gerne helfe ich dir dabei deinen Alltag mit einer körperlichen Behinderung genau nach deinen Bedürfnissen zu gestalten. Ich behandle vor allem die Themen Assistenz, Arbeit und Ausbildung. Diese beschäftigen mich stark in meinem Alltag, weshalb ich dir gerne von meinen Erfahrungen berichte und dich bei der Suche nach der für dich optimalsten Lösung unterstütze.»


Lisa

«Ich bin Lisa 2003 geboren und bin seit meiner Geburt mit einer Sehbehinderung unterwegs. Ich gelte nach IV als blind, lebe aber ganz normal und bin Künstlerin in meiner Freizeit. Ich mache Musik und Singe, schreibe Geschichten und zeichne. Ich war von Anfang an auf mich alleine gestellt und ausser meinen Eltern hatte ich niemanden der mich unterstützt hat. Deswegen bin ich entschlossen, anderen zu helfen und meine Tricks weiterzugeben.»


Michelle

«Mein Name ist Michelle. Seit einem Unfall 2004 habe ich eine Unterschenkelprothese. Ich bin sehr dankbar, dass mich diese kaum einschränkt in meinem Alltag und hoffe, dies Betroffenen nahe bringen zu können. Trotz Unterschenkelprothese bin ich sportlich aktiv und arbeite als Kinderkrankenschwester. Als ich selbst frisch betroffen war, war für mich die beste Hilfe von Betroffenen selbst zu hören, was alles noch möglich ist. So möchte ich gerne andere unterstützen.»


Noemi

«Trotz meiner starken Sehbehinderung (im Sinne der IV gelte ich als blind) ist mein Leben viel normaler als die meisten denken. Meine Lehre zur Kauffrau EFZ, inklusive Berufsmatura, habe ich im ersten Arbeitsmarkt absolviert. Ich bin sehr oft selbstständig zu Fuss oder mit ÖV unterwegs und habe Hobbys wie Kochen, Backen, Klettern oder Singen. Aktuell absolviere ich ein Praktikum in einer Wohngruppe für Menschen mit Hirnverletzungen. Im September 2021 plane ich mit meinem Studium in Sozialer Arbeit zu starten.»


Philippe

«Ich heisse Philippe und bin 1989 geboren. Durch die Folgen einer Frühgeburt lebe ich mit einer motorischen Einschränkung, einer Cerebralen Parese, kurz CP. Deshalb bin ich für die Fortbewegung im Alltag auf den Rollstuhl angewiesen. Meine Grundmotivation ist es, aus jedem Tag und jeder Herausforderung das Beste herauszuholen. Ich wünsche mir, dass ich es schaffe, aus den Möglichkeiten, die mir im Leben gegeben werden, jene Dinge mitzunehmen, die mich glücklich und zufrieden machen. Es erscheint mir wichtig, dass man sich untereinander austauschen, herausfordernde Situationen meistern und daran wachsen kann. Aus diesem Grund engagiere ich mich sehr gerne bei diesem Projekt und biete meine Hilfe dort an, wo sie gewünscht und gebraucht wird.»


Samira

«Mein Name ist Samira und ich bin diplomierte Fachübersetzerin. Trotz meiner starken Sehbehinderung (im Sinne der IV gelte ich als blind) bin ich rentenausschliessend in den ersten Arbeitsmarkt eingegliedert und arbeite als Terminologin und Lektorin für einen Bankensoftware-Hersteller. Zu meinen Hobbys gehören Backen, Singen, Lesen und Unternehmungen mit Freunden. Durch mein Engagement bei EnableMe möchte ich andere blinde und sehbehinderte Menschen ermutigen, mit einer positiven Einstellung und der nötigen Entschlossenheit ihre Ziele zu verfolgen. Ausserdem freue ich mich auf neue Bekanntschaften und einen inspirierenden Austausch.»