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Unsere Botschafter*innen von «Jugendliche helfen Jugendlichen»

Michel Fornasier aka «Bionicman»

«Ich wurde ohne rechte Hand geboren und trage heute eine bionische Handprothese. Diese Hightech-Hand, eröffnete mir neue Möglichkeiten und hat mein Leben grundlegend verändert. Bei EnableMe geht es um Menschen, nicht um Handicaps. Diese Einstellung hat auch mich dazu inspiriert, den Superhelden ‹Bionicman› ins Leben zu rufen. Bionicman ist ein Mutmacher für Kinder. Er beschützt sie und stärkt ihr Selbstwertgefühl. Mit unserer Stiftung ‹Give Children a Hand› setzen wir uns dafür ein, dass Kinder Zugang zu einer innovativen Handprothese erhalten.»

Weitere Informationen: www.givechildrenahand.com und www.bionicman-official.com


Sara Bachmann, Moderatorin, 10 Jahre lang eigene Sendung «Sara machts»

«In meinen über 400 Folgen ‹Sara machts› habe ich viele Sendungen mit Menschen mit einem Handicap produziert. Zum Beispiel Rollstuhlrugby, in einer Behindertenwerkstatt, als Blinde, in einem Pflegeheim für Demenzkranke und vieles mehr. Bei den Drehs zu diesen Sendungen habe ich gemerkt, dass das Schwierigste für die Menschen mit einem Handicap ist, dass sie sich anders behandelt fühlen. Sei dies, dass sie bemitleidet werden oder sich eher am Rand der Gesellschaft fühlen. Niemand hat die Garantie, je ohne ein Handicap durchs Leben zu gehen. Deshalb finde ich es wichtig, dass keine Unterschiede gemacht werden. Ein toller und guter Mensch ist für mich einfach ein toller und guter Mensch, egal ob mit oder ohne Handicap. Es kann jeden treffen, von heute auf morgen. Es ist die Pflicht einer guten Gesellschaft zusammen zu halten, einander zu unterstützen und liebevoll miteinander umzugehen. Jeder Schritt in diese Richtung unterstütze ich!»


Robin Rehmann, SRF Moderator

«Ich hatte eine entzündliche Darmerkrankung (Colitis Ulcerosa). Mir wurde der Dickdarm entfernt und seither habe ich einen künstlichen Darmausgang. Wöchentlich treffe ich mich mit chronisch und psychisch kranken Menschen in der Radiosendung ‹Rehmann SOS Sick of Silence› in der wir über das Leben mit der Krankheit sprechen. Mein Ziel ist ein offener Umgang mit der Krankheit ohne Scham. Warum sollte man dieses Angebot fördern? Inklusion! Gemeinsam sind wir stark!»

Weitere Informationen: http://robinrehmann.com/#SRFSICKOFSILENCEwww.srf.ch/radio-srf-virus/rehmann

SRF-Moderator Robin Rehmann

Giulia Steingruber, Kunstturnerin, Europameisterin 2013

«Ich unterstütze das Angebot von ‹Jugendliche helfen Jugendlichen›, weil es wichtig ist, dass Menschen mit Behinderung ein erfülltes Leben führen können. Der Austausch unter Betroffenen kann sehr viel bewirken und neuen Mut und Hoffnung verleihen. Mit meinem Engagement möchte ich den Betroffenen eine Stimme geben und Tabuthemen thematisieren. Integration bedeutet, dass jeder Mensch seinen Platz in unserer Gesellschaft findet um ein glückliches Leben zu führen.»


Marcel Hug, Weltmeister und Weltrekordhalter, Mitglied Nationalkader Rollstuhlsport Schweiz

«Als Sportler setze ich mir immer von neuem hohe Ziele, welche ich nur durch hartes Training, Zielstrebigkeit und Engagement erreichen kann. Jugendliche, welche durch einen Schicksalsschlag neu mit einem Handicap konfrontiert sind, müssen schnellstmöglich wieder nach vorne schauen. Auch sie brauchen neue Ziele in ihrem Leben, um wieder zurück ins Leben zu finden. Die Aktion ‹Jugendliche helfen Jugendlichen› hilft den neu betroffenen Jugendlichen sich neue Ziele zu setzen und sich im neuen Alltag zurechtzufinden.»


Ariella Kaeslin, Europameisterin, Vize-Weltmeisterin im Kunstturnen und 3-fache Sportlerin des Jahres

«Ich engagiere mich für die Aktion ‹Jugendliche helfen Jugendlichen›, weil die Jugend unsere Zukunft ist. Nach einem Schicksalsschlag ist es wichtig, möglichst schnell wieder nach vorne zusehen und an sich selber zu glauben. Jugendliche, welche diese Erfahrungen schon gemacht haben, sind die besten Coaches für die neubetroffenen Jugendlichen. Sie wissen wovon sie sprechen, denn sie haben eine solche Situation in ihrem Leben 1 zu 1 schon erlebt.»


Prof. Dr. Nils Jent und Regula Dietsche, Center for Disability and Integration an der Uni St. Gallen

«Das Einbeziehen sowie Einbinden von Menschen mit Behinderung in die Arbeitsprozesse und in unsere Gesellschaft lohnt sich für alle. Seit Jahren arbeiten und forschen wir im Center für Behinderung und Integration der Universität St. Gallen in einer Arbeitspartnerschaft zwischen behindert und nicht behindert. Der so entstehende Mehrwert ist für beide Seiten gross. Diese äusserst wertvolle Erfahrung wünschen wir möglichst vielen Mitgliedern unserer Gesellschaft. Durch geschicktes Steuern von Ent- und Beschleunigung, durch konsequente Ressourcenorientierung, sowie durch die Achtsamkeit und das bewusste Miteinander werden enorme Kräfte freigesetzt. So wird lebbar was viele für unmöglich halten.»