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Der Vorgesetzte erklärt einer Lernenden etwas. Kollegen arbeiten am Computer.

Inklusion in Lehrbetrieben

Bei der Einstellung von Lernenden mit Behinderungen und/oder chronischen Krankheiten geht es um mehr als Chancengleichheit. Vielmehr fördern Sie die Vielfalt im Team und stärken eine inklusive Unternehmenskultur. Gerne begleiten wir Sie dabei, den Weg für Jugendliche mit Behinderungen zu ebnen.

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Was bedeutet eine inklusive Lehre?

Mit einer inklusiven Lehre ist gemeint, dass alle Lernenden, unabhängig davon, ob sie mit einer Behinderung und/oder chronischen Krankheit leben, dieselben Chancen auf eine Berufsbildung im regulären, ersten Arbeitsmarkt haben. Vielfalt wird dabei gezielt gefördert und als Bereicherung anerkannt.

Um ein inklusives Lernumfeld zu schaffen, müssen jedoch zunächst Barrieren abgebaut werden. Durch Sensibilisierung kann ein Verständnis für die Hürden geschaffen werden, mit denen Menschen mit Behinderungen konfrontiert sind. Dies macht den Weg frei für offene, vorurteilsfreie Begegnungen, die den Blick weg vom vermeintlichen Defizit hin zu den Fähigkeiten und Stärken der Jugendlichen richten. Dadurch lassen sich Rahmenbedingungen besser auf die Bedürfnisse der Jugendlichen ausrichten. Nicht selten kann bereits mit einfachen Massnahmen viel bewirkt werden.

Die Vorteile für Lehrbetriebe

Von einer inklusiven Unternehmenskultur profitieren dabei nicht nur die Lernenden selbst. Betriebe profitieren von Vorteilen bei der Rekrutierung von Fachkräften und stärken die Bindung ihrer Mitarbeitenden. Diversität wird damit zu einem nachhaltigen Wettbewerbsvorteil. Denn inklusive Lehrbetriebe:

  • sind gemäss Studien innovativer, produktiver und finanziell erfolgreicher,
  • zeichnen sich durch eine positive Unternehmenskultur aus,
  • haben eine grössere Mitarbeitendenzufriedenheit und geringere Fluktuation,
  • können neue Kundensegmente erschliessen,
  • profitieren von Vorteilen bei der Rekrutierung von Fachkräften,
  • haben eine bessere Reputation,
  • leisten einen wichtigen Beitrag zu SDG-8 und 10.

So gehen Sie es richtig an

Diese Tipps empfehlen wir Ihnen, damit eine inklusive Berufsbildung gelingt:

1. Stärken Sie die Disability Confidence

Mit Disability Confidence sind die Kompetenzen im Umgang mit Behinderungen und/oder Krankheiten gemeint. Der Begriff steht jedoch viel umfassender auch für eine Haltung, die Menschen mit Behinderungen aktiv und offen einbezieht. Disability Confidence in Unternehmen führt dazu, dass Menschen mit Behinderungen nicht nur akzeptiert, sondern als wertvoller Bestandteil der Organisation wahrgenommen werden. Oftmals haben Unternehmen Berührungsängste, wodurch die Thematik nicht hinreichend angegangen wird. Gerne unterstützen wir Sie mit passenden Sensibilisierungsmassnahmen.

2. Stellen Sie die Ressourcen ins Zentrum

Um optimale Rahmenbedingungen zu schaffen, ist es wichtig, auf die individuellen Möglichkeiten und Ressourcen der Jugendlichen einzugehen. Was sich kompliziert anhört, muss es nicht sein. Oft können mit einfachen Massnahmen erfolgreich Jugendliche mit Behinderungen ausgebildet werden. So kann es beispielsweise hilfreich sein, wenn Jugendliche mit Lernschwierigkeiten etwas mehr Zeit für die Aufarbeitung des Schulstoffes zur Verfügung haben oder Jugendliche mit Mobilitätseinschränkungen genügend Platz haben, um sich mit ihren Hilfsmitteln gut und sicher am Arbeitsplatz bewegen zu können. Auch kleine Markierungen im Aufzug oder im Lager können beispielsweise für Jugendliche mit Sehbehinderungen bereits eine grosse Hilfe sein.

Diese Beispiele zeigen, dass mit Offenheit eine Kultur geschaffen werden kann, in der Jugendliche ihre individuellen Bedürfnisse kommunizieren können. Dadurch lassen sich Barrieren einfach überwinden und machen den Weg frei für eine ressourcenorientierte Sichtweise.

3. Beziehen Sie Jobcoaches mit ein

Da ein Jobcoaching individuell und bedarfsorientiert eingesetzt werden kann, ist es ein sehr wirksames Instrument für die Unterstützung von Jugendlichen mit Behinderungen. Ziel des Jobcoachings ist es, dass die Jugendlichen erfolgreich ihre Lehre abschliessen können und langfristig im ersten Arbeitsmarkt inkludiert werden. Jobcoaches übernehmen eine Drehscheibenfunktion zwischen Lehrbetrieb und Fachstellen. Im Rahmen von Supported Education wird ein Jobcoaching von der IV finanziert.

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